Die Covid-19 Pandemie ist natürlich auch im Streetways Uganda Projekt angekommen. In Uganda ist das öffentliche Leben heruntergefahren, der Verkehr liegt seit März in Teilen des Landes still, viele Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren und Schulen sind ebenfalls seit Beginn der Pandemie geschlossen.

Lediglich die Schüler*innen der Abschlussklassen dürfen seit dem 01.10. wieder unterrichtet werden. In unserem Projekt betrifft das vier der 22 Street2School Teilnehmer*innen. Bis Oktober haben sie wie die anderen Kinder und Jugendlichen in ihren Ursprungsfamilien gelebt und darauf hingefiebert wieder zur Schule zu gehen. Endlich ist es nun soweit und Nick, Victory, Joel und Isaac sind darüber mehr als erleichter. Die restlichen Schüler*innen müssen allerdings weiterhin zu Hause ausharren. Seit Beginn des Lockdowns in Uganda versuchen wir schon die Familien der Teilnehmer*innen und die Teilnehmer*innen selbst so gut wie möglich zu unterstützen. Neben der Bereitstellung von Schulmaterialien und Lebensmitteln ist unser Ziel vor allem die Teilnehmer*innen und ihre Angehörigen zu begleiten und bei Problemen im (Familien-) Alltag zur Seite zu stehen.

Insgesamt macht die Pandemie den Menschen in Uganda wirtschaftlich wirklich zu schaffen, viele haben ihren Arbeitsplatz verloren und durch die Schließung der Außengrenzen des Landes fällt auch der Handel als Einnahmequelle aus. Das merkt man, unsere Teams von Streetways Uganda Tororo und ASHWA Uganda berichten von stark zunehmenden Zahlen an wohnungslosen Kindern, Frauen und Jugendlichen.