In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Tororo auf der Straße leben vervielfacht. Trotz einiger Bemühungen lokaler Organisationen und der Distriktregierung gab es in den letzten Jahren viele Gründe für sie, ihre Familien zu verlassen. Armut und Gewalt in der Familie sind die häufigsten Gründe hierfür.

Schon 2014 waren diese Probleme sehr präsent und bewegten die Freiwilligen, das Streetways Uganda Projekt ins Leben zu rufen.

Mittlerweile wird der Projektalltag durch eine ugandische eingetragene Organisation koordiniert. Die Freiwilligen von Streetways Uganda Tororo sind im Rahmen des Street2School Programms zum Beispiel permanent mit den Teilnehmer*innen in Kontakt, vermitteln bei Konflikten mit den Familien und begleiten die Kinder und Jugendlichen durch ihre Schullaufbahn. In den Ferien organisieren sie ein vielfältiges Programm und entwickeln die Angebote des Projekts ständig weiter. Durch den Bezug eines eigenen Büros 2019 ist es möglich regelmäßig mit anderen Organisationen zu kooperieren, Materialien zu lagern und auch den Frauengruppe einen festen Ort für ihre Treffen anzubieten. Auch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Schulen, die die Teilnehmer*innen besuchen wird von dort organisiert. Die Projektbeauftragten stehen permanent mit den Vertrauenslehrer*innen in Kontakt und sorgen dafür, dass Schulmaterialien und Uniformen während des Schuljahres zur Verfügung stehen.

Alle Freiwilligen im Team fühlen sich dem Projekt persönlich sehr verbunden und arbeiten hartnäckig daran, wohnungslosen Kindern und Jugendlichen in Tororo eine Perspektive zu geben.

Auch die Organisation des Street2work Programms und die Unterstützung verschiedener Frauengruppen liegt in den Händen von Streetways Uganda Tororo.