In Busia gibt es das Streetways Projekt seit 2018. Die Probleme, die Kinder und Jugendliche hier auf die Straße führen sind ähnlich zu denen in Tororo. Zu Armut und Gewalt kommt der Fakt, dass Busia eine Grenzstadt ist und der Schmuggel durch Kinder über die Grenze nach Kenia sehr lukrativ.

In Busia wird das Projekt durch ASHWA Uganda, eine ebenfalls eingetragene ugandische Organisation durchgeführt. Auch hier stehen die Projektbeauftragten mit den Partnerschulen und den Ursprungsfamilien der Teilnehmer*innen in ständigem Kontakt. Neben Streetways sind die Unterstützung von Frauen und Mädchen und Gesundheitsaufklärung wichtige Themen in der Arbeit von ASHWA.

Wie in Tororo findet ein stetiger Austausch mit Schulen, anderen Organisationen und den lokalen Behörden statt. 2018 wurde in Busia außerdem die erste Charani Gruppe gegründet, die aus Frauen einer einkommensschwachen Region im Distrikt besteht. Auf dieser Erfahrung aufbauend werden auch die Angebote für Frauengruppen und Jugendliche im Rahmen des Street2Work Programms weiterentwickelt.